Nächste Projekte und sonstige Termine

 

 

 

 

 

Der Neue Chor probt für die nächsten Konzerte zunächst an folgenden Werken:

 

 

 

Johann Christoph Friedrich Bach (1732 - 1795):

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Motette für vierstimmigen Chor und Orgel ad libitum

 

 

 

 

Melchior Frank (ca. 1579 - 1639):

Fünf Hohelied-Motetten zu 5 - 6 Stimmen

 

 

 

 

 

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Geplante Konzerte u.a.:

 

 

05. Dez. 2010, 15 Uhr:

 

"Marienlob", Wallfahrtskirche Stiepel

 

 

 

 

31.12.2010,  16,30 Uhr sowie 20,00 Uhr

und am 01.01.2011, 18,00 Uhr:

 

9. Symphonie von L.v. Beethoven

 

 

 

Weiterhin geplant:

 

10. April 2011, 19,00 Uhr, Apostelkirche, UNI-Center

 

Gabriel Fauré: Requiem

 

 

 

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Bach, Johann Christian Friedrich (1732 – 1795): Wachet auf, ruft uns die Stimme

 

Er war das neunte Kind von Johann Sebastian Bach. Wie seine berühmteren Brüder wuchs er in Leipzig auf, besuchte die Lateinschule und erhielt wie sie gründlichen Musikunterricht. Zugunsten der Musikerlaufbahn gab er sein Jurastudium auf und wurde 1750 Cammer-Musicus und Cembalist beim Fürsten von Schaumburg-Lippe in Bückeburg, wo er 1759 zum Konzertmeister aufstieg. Bis an sein Lebensende wirkte er hier als Komponist, Hofmusiker, Klavierspieler und Musikpädagoge. Stilistisch steht er zwischen dem Barock und der Klassik. Sein Werk umfasst mehrere Oratorien, geistliche Kantaten, lateinische Kirchenmusik, Motetten und Lieder. Bedeutender ist sein Beitrag zur Instrumentalmusik mit mehreren Sinfonien, Konzerten, Kammer- und Klaviermusik.

Seine Motette über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ für vierstimmigen Chor ohne oder mit Orgel, komponiert wahrscheinlich 1785, verwendet teilweise die Choralmelodie und folgt in ihrer Mischung zwischen virtuosen und empfindsamen Passagen dem Geschmack ihrer Zeit.

 

 

 

Franck, Melchior: Fünf Hohelied-Motetten

 

Geb. um 1579 in Zittau, gest. 1639 in Coburg.

Kantor in Nürnberg, später Kapellmeister am Hof des Herzogs in Coburg.

Hier komponierte er neben vielen Gelegenheitswerken vor allem geistliche Vokalwerke – mehr als 40 Motettensammlungen, darunter die „Geistlichen Gesäng und Melodeyen, derer mehrer theil auß dem Hohenlied Solomonis“ für 5-6 und 8 Stimmen auf deutsche Texte.

Aus dieser Sammlung sind die fünf biblischen Hohelied-Motetten ausgewählt.

Bei diesen Texten aus dem alten Testament handelt es sich um Liebeslieder in sehr bilderreicher Sprache. In seinen Motetten setzt Franck viele Bilder in Musik um, sie sind von enger Verbindung von Text und Musik geprägt

 

 

Texte: Dr. Arntrud Reuter