Nächste Projekte und sonstige Termine

 

 

 

 

 

Ab dem 20. Dezember wieder auf dem Probenplan:

 

 

 

 

1. April 2012, 20:00 Uhr:

 

Konzert in der Konzertreihe der Bochumer Symphoniker BACHKANTATEN

in der Propsteikirche

 

 Konzert für Chor und Orgel

 

 

 

Johann Sebastian Bach

             Kantate Nr. 22  Jesus nahm zu sich die Zwölfe

 

Georg Friedrich Händel

 Orgelkonzert Nr. 13  F-Dur 

Larghetto

  Allegro

   Larghetto

    Allegro

 

Johann Sebastian Bach         

Kantate Nr. 182   Himmelskönig sei willkommen

 

 

 

 

Susanne Schlegel – Alt

Wolfgang Klose – Tenor

Julian Koch – Bass

 

Harald Mohs – Orgel

Der Neue Chor der Stadt Bochum

Bochumer Symphoniker

Leitung: Sebastian Voges

 

 

 

 

Bach, Johann Sebastian  (1685 – 1750): Kantaten BWV 22 und 182.

Die Kantate BWV 22 „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ komponierte Bach 1723 zusammen mit der Kantate BWV 23 für seine erfolgreiche Bewerbung als Thomaskantor in Leipzig. Sie wurden am Sonntag Estomihi (Sonntag in der Vorfastenzeit) vor und nach der Predigt aufgeführt und fanden Gefallen. Der Eingangssatz für 2 Solostimmen und Chor ist auf den Text aus dem Lukasevangelium Kapitel 18 geschrieben. Es folgen eine Arie für Alt mit Solo-Oboe, ein Rezitativ für Bass, eine Arie für Tenor und ein Choralvers des Kirchenliedes „Herr Christ, der einig Gott’s Sohn“. Die Arien- und Rezitativtexte sind Dichtungen eines Zeitgenossen. wie sie in der Barockzeit als Kommentar zum biblischen Geschehen und Mahnung für die Gläubigen üblich waren. Musikalisch hält sich Bach an die damals beliebte Form: der Choralsatz vom Orchester umspielt mit kurzen Zwischenspielen, die Arien in der dreiteiligen Dacapo-Form. Doch seine große Kunst der Textausdeutung, Kontrapunktik und Fugengestaltung sind überall zu hören.

 

Die Kantate BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“ für den Sonntag Palmarum vor Ostern entstand 1714, als Bach Konzertmeister in Köthen und zuständig für die Kirchenmusik war. Der Text ist auch hier der Bibel entnommen – der Einzug Jesu in Jerusalem, Matthäusevangelium Kapitel 21 – und Versen eines zeitgenössischen Dichters (Salomon Franck?). Die Kantate hat 8 Sätze. Einer einleitende Sinfonia folgen ein groß angelegter Chor, ein Rezitativ und eine Arie für Bass über das Leiden Jesu, eine Arie für Alt mit einer Mahnung an die Gläubigen, einer Arie für Tenor mit einem Gebetstext und zum Schluss einem Choralvers für Chor aus dem Kirchenlied „Jesu Leiden, Pein und Tod“. Die Arien sind in der Dacapo-Form gestaltet. Zum erstenmal verwendet Bach diese auch im Eingangschor. Genaue Textausdeutung findet sich in der individuell gestalteten Harmonik in den Arien, große Fugen- und Kontrapunktkunst in den Chören. Die festliche Stimmung in dem Eingangs- und Schlusschor weisen über das Leiden Jesu hinaus auf das Heil, das er den Menschen bringt.

 

 

Texte Dr. Arntrud Reuter

 

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Juni 2012:

Teilnahme - zusammen mit anderen Chören - an den

"Carmina Burana auf der Hütte"

 

- Eine große Inszenierung der Carmina Burana von Carl Orff

in der Henrichshütte in Hattingen -

 

 

 

 

 

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Und wenn Ihnen diese Vorschau Lust gemacht hat mitzusingen, kommen Sie doch einfach mal zu unserer Probe...

Immer am Dienstag (außer in den Schulferien), 19:45 Uhr, im Gemeindehaus der Kreuzkirche, Gahlensche Str. 146-150, Bochum